Vernetzte Historie: Overledinger Geschichte e.V. und Gedenkstätte Esterwegen im Austausch.

Zu Wochenbeginn trafen sich mehrere Vorstandsmitglieder des Vereins Overledinger Geschichte e.V. mit Kathrin Flor und Maren Weers von der Gedenkstätte Esterwegen im vereinseigenen Archivraum im Vereinszentrum „Schule II“ in Ostrhauderfehn. 

 

Der Verein Overledinger Geschichte ist dabei, ein Heimatarchiv aufzubauen. Daher kam es zum Gedankenaustausch mit den Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte, die über ein professionelles Archiv verfügt. Archivarin Kathrin Flor gab einen Überblick über ihre Arbeit und die eingelagerten Dokumente. Besonders der Bereich der Digitalisierung nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Da das Material zu den Emslandlagern teilweise in den Wirren des Kriegsendes verloren ging, strebt die Gedenkstätte eine Vernetzung mit den örtlichen Heimat- und Geschichtsvereinen an. So könne man Synergieeffekte erreichen, um Lücken zu schließen und die regionale Erinnerungskultur zu stärken. Hierfür wollen die Historiker und Heimatforscher beider Seiten ihre Archive für das jeweils andere Team öffnen. 

 

Als ersten Schritt erhielt die Gedenkstätte von den Overledinger Heimatforschern zwei seltene Bücher zur Geschichte der Polenzeit, welche von der Gedenkstätte professionell digitalisiert werden. Weiter hatte Helma Heinze eine Liste von Kirchenbucheinträgen aus der NS-Zeit erarbeitet, bei der der Beruf des „Wachmannes“ angegeben wurde.

 

Man war sich einig, dass eine Zusammenarbeit die historische Forschung vor Ort bereichert. Daher soll ein weiterer Austausch erfolgen. 

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Veröffentlichung

Do, 17. September 2026

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